Die Burmilla

 


BURMILLA (Kurzhaar)

 

ulysis.gif (19177 Byte)
CH. Strathkirk Ulysses
Sable Shaded Silver
männliche Burmilla

Die Burmilla kommt ursprünglich aus Großbritannien wo sie im Jahre 1981 aus einer ungewollten Verpaarung einer lilac Burmesin und eines silbernen Chinchilla-Persers entstand. Das Resultat aus dieser Verpaarung gefiel und ein kontolliertes Zuchtprogramm war die Folge. Der Standard dieser Rasse wurde im Jahr 1984 festgelegt und im gleichen Jahr für den Championstatus zugelassen. In Canada erhielt diese Rasse die Zulassung dagegen erst im Jahre 1998.

Die Burmilla ist eine Katze die im Typ den Burmakatzen gleicht allerdings mit völlig verschiedenen Farbschlägen die innerhalb der Burma nicht zugelassen sind. Sie ist eine mittelgroße Katze mit einem kurzen, dichten Fell das leicht luftig wirkt. Sie ist eine unkomplizierte, ausgeglichene Katze und hat eine sehr ansprechende und verspielte Natur. Im Verhalten sind sie mit den Burmakatzen gleichzusetzen.

aurora.jpg (7162 Byte)
CH. Horizons Aurora
Red Tipped Silver
weibliche Burmilla

Mögliche Farben sind schwarz, sable, champagner, platin, blau, rot, creme sowie die tortie-versionen dieser Farben.

Die Fellmusterung - die abhängig von der Haarbänderung ist - wird als einfarbig, smoke, shaded, tipped und tabby anerkannt.

 


 

BURMILLA (Halblanghaar)

 

Weil die Burmilla ebenfalls ein rezessives Langhaar-Gen trägt, welches auf die Verpaarung mit einer Chinchilla Perserkatze zurückzuführen ist, werden ab und zu immer mal wieder halblanghaarige Jungtiere neben den kurzhaarigen geboren.

Diese Jungtiere werden in Großbritannien Tiffanies genannt.

Burmilla-dreams.jpg (23567 Byte)
GD CH. Horizons' Dream Catcher
Sable Shaded Silver Tortie
weibliche Burmilla (Tiffanie)

Die Halblanghaarige Burmilla ist unterscheidet sich lediglich durch die Haarlänge und Fellqualität von ihren kurzhaarigen Geschwistern. Ihr Fell ist fein und seidig, länger an den Hinterbeinen und mit einem fliessenden, buschigen Schwanz. Da das Haar nicht verfilzt benötigt sie keine besondere Haarpflege.

Ebenso wie ihre burmesischen Vorfahren ist auch die langhaarige Burmilla voller Energie und Zuneigung was aus ihr ein wundervolles Haustier macht.

Not-So-Shy-Boy.jpg (23392 Byte)
CH. Strathkirk Not-So-Shy-Boy
Sable Ticked Tabby Silver
männliche Burmilla (Tiffanie)

Der Prozess eine echte Burmilla aus neuen Linien zu züchten sollte nicht leichtfertig angegangen werden, denn es ist ein sehr komplexer aufwendiger Vorgang.

1. Schritt: Burma x Chinchilla (dies ergibt die erste Generation = F1)

Die Jungtiere aus dieser Verpaarung ergeben Shaded oder Tipped oder sogar manchmal Ticked Tabbies, vorausgesetzt die Chinchilla trägt Golden.

2. Schritt: Burmilla rückkreuzen mit einer Burmakatze (dies ergibt die 2. Generation = F2)

Aus dieser Verpaarung können Tabbies, Einfarbige, Smokes sowie Shaded und Tipped Varietäten hervorgehen.

3. Schritt: Burmilla x Burmilla (nicht aus den gleichen Linien) ergibt die 3. Generation = F3)

Aus dieser Verpaarung können alle Farben und Muster hervorgehen, inklusive der halblanghaarigen Katzen, vorausgesetzt ein F2-Tier trägt das Langhaar-Gen.

4. Schritt: F3-Burmilla sollte wieder auf eine Burmakatze zurückgekreuzt werden

Dies ergibt die 4. Generation (F4) oder reinrassige Burmillas.

Nach der F4 Generation sollten die Burmillas ausschließlich mit anderen Burmillas gekreuzt werden, allerdings ist es problemlos möglich immer wieder mit Burmakatzen zu verpaaren die zur Verbreiterung der Zuchtbasis mit neuen Blutlinien eingekreuzt werden dürfen.

 

Autor:

Ivan Battye & Ann Kidd
Whitby, Ontario, Kanada
(ph): 905 665 1534 (fax): 905 665 1536

Internet http://www.osha.igs.net/~kiddbatt/

HORIZON'S CATS:     Traditional , Foreign & European Burmese. Short & Long Haired Burmillas (Asians/Tiffanies)