Die Kanaani

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"Sie stammt aus der Wüste, sie soll auch ihre Farben tragen!"

Kanaanis sind sehr freundliche, schmusige Katzen.

Sie sollten die Lebhaftigkeit und Selbstständigkeit der Wildkatze behalten und bevorzugt gleichzeitig die Nähe des Menschen.
Sie ist das lebhafte Spiel, weite Sprünge, schnelles Klettern. Sie klettern so hoch wie es Kratzbäume und Möbel erlauben. Die meisten Kanaanis sind begeisterte Schmuser. Sie steigen oder springen auf menschliche Schultern oder liegen eng angeschmiegt neben einem.

Allgemeines:

Die Kanaani ist eine Rasse, deren Zucht sich auf die wilde Falbkatze (Felis lybica) gründet. Sie soll in ihrem äußeren Erscheinungsbild der getupften Falbkatze (Felis lybica gordoni) so ähnlich wie möglich sehen. Sie soll deren Raubtierhaften Gang haben und gern und weit springen. Sie soll einerseits selbständig, andererseits aber sehr anhänglich und zärtlich sein.

 

Folgende Farben sind gestattet:  

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Kopf:

Auf schlankem, relativ langem Hals, ein breites Dreieck bildend, mit großen, weit gesetzten Ohren. Der Zwischenraum zwischen den Ohren muss mindestens die untere Ohrbreite haben. Die Ohren sind groß, spitz zulaufend, offen, transparent und innen leicht behaart. Ohrpinsel sind erwünscht.

Der Schädel zwischen den Ohren ist flach. Die Wangenknochen sind sichtbar (kein Pinch). Die leicht gewölbte Stirn geht sanft zu einer ausgeprägten geraden Nase über, kein Stopp; auch nicht ansatzweise. Ein exzellentes Profil ist wichtig. Die Schnauze ist leicht abgeflacht, das Kinn kräftig.

Die Augen stehen weit auseinander, leicht schräg gestellt zu den Ohren, mandelförmig, aber nicht orientalisch. Sie sind groß und offen. Die Augenfarbe bei erwachsenen Tieren ist grün; Stachelbeere oder Apfelgrün werden bevorzugt, gelbgrün ist möglich.

Kopffehler:

Auf keinen Fall darf der Kopf ein spitzes Dreieck bilden.

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Körper:

Eine große, immer schlanke Katze, mit sehr muskulösem, schlankem Körper auf hohen, schlanken Beinen. Die Hinterhand ist etwas höher. Die Pfoten sind schlank und oval geformt. Nacken und Schultern sind beim Kater muskulöser als bei der Katze.

Ein sehr langer dünner Schwanz, etwas kräftiger am Ansatz und spitz zulaufend.

Fell:

Das Fell ist kurz, anliegend und mit wenig Unterwolle. Die Struktur ist eher derb und nicht siamesisch weich. Die Haare sind aber lang genug, um sowohl in der Grundfarbe als auch in der Zeichnung ein deutliches Ticking zu zeigen. Das Ticking ist unverzichtbar, aber nicht so ausgeprägt, dass die Tupfen verschwinden.

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Farbe:

Auf beige- bis zimtfarbenem Untergrund seal, chocolate oder cinnamon Tupfen, die durch das Ticking weicher gezeichnet sein können. Unabhängig von der Farbe der Zeichnung sind Schwanzspitze und mindestens 3 Ringe sowie Fußballen und Sohlenstreifen bevorzugt schwarz (wie bei der Felis Lybica). Die genetische Farbe ist an der Schwanzspitze erkennbar.

Die Tupfen liegen in waagerechter oder diagonaler Reihung, senkrechte Reihung über den ganzen Körper ist nicht erlaubt. Die Beine sind getupft oder geringt. Zwei bis drei Halsringe, von denen einer geöffnet sein sollte. Das charakteristische "M" auf der Stirn wird Idealerweise in drei bis fünf Linien fortgesetzt, die über den ganzen Schädel und das Genick bis auf die Schulter führen. Auf den Schultern können sich diese Linien fortsetzen und in kreisförmige Muster mit einem Tupfen in der Mitte verwandeln. Der Aalstrich sollte in Tupfen aufgelöst sein. Der Bauch ist weiß bis hellbeige und getupft, Kinn und Kehle hellbeige. Der Nasenspiegel ist ziegelrot und in der Zeichnungsfarbe umrandet.

Classic- bzw. blotched-tabby ist erlaubt - jegliche Silbervarianten sind nicht gestattet.

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Punkte-Scala:

Kopf:

Allgemeine Form, Profil, Nase, Kiefer und Gebiss, Stirn, Kinn, Platzierung und Form der Ohren

25 Punkte

Augen: Form und Farbe

10 Punkte

Körper: Körperbau, Größe, Knochenbau, Höhe der Beine und Form der Pfoten, Schwanz und Länge

30 Punkte

Fell: Farbe, Kontrast, Textur und Musterung 30 Punkte
Kondition: 5 Punkte
Einkreuzungen:
Folgende Einkreuzungen sind erlaubt:
Kanaani, getupfte Varianten der Felis Lybica, getupfte Bengalkatzen und getupfte OKH. Dies gilt bis 2005. Kitten, die nach dem 01.01.2010 geworfen werden, dürfen nur noch Kanaani-Eltern haben.

 

Autor:

Susanne Rixen / Augsburg
Kanaani of Holy City
Tel: 0821 / 5429286

email: s_rixen@web.de

HP: http://195.180.175.37