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Auf der Suche nach dem irdischen Ursprung der Waldkatze ist man weitgehend auf Vermutungen angewiesen. Man nimmt an, daß im 5. Jahrhundert nach Christus, nach dem Tode König Attilas und dem Zerfall des Hunnenreiches, einige Stämme nach Skandinavien zogen und mit ihnen die samtpfötigen Mäusefänger. Um zu verhindern, daß der Waldkatzenpelz durch Vermischung mit den dominanten Genen kurzhaariger Hauskatzen verschwindet, begann Anfang der 30er Jahre eine planmäßige Zucht. Im September 1972 wurde die Norwegische Waldkatze (NFO genannt) als eigenständige Rasse durch die norwegischen Vereinen akzeptiert. Den Durchbruch erlebte die Rasse mit dem Zwingername: Pan`s und wurde im November 1977, als eigenständige Rasse auch durch die Fife bei der Generalversammlung in Paris, vertreten durch Potos des Waldkaters Pan`s Truls, anerkannt.
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Die Zucht in Deutschland begann im Jahre 1975/76 mit "Peter"aus Norwegen. Über heimliche Wege (die NFO galt als landestypische Katze und durfte nicht aus Norwegen ausgeführt werden), landetet er bei uns. Er durchlief jegliche Beurteilungen, bis zur Anerkennung in der Fife als "NFO"und wurde Internationaler Champion.

Kurze Zeit später landete auf genau so verschlungenen Wegen eine "Fee" bei uns und die beiden zeugten Kinder mit den Namen: Percy + Salome, geb. am 04.02.1980, Boris, Elmar u. Beauty. Auch "Pia", die ca. ein Jahr später als Peter zu uns kam, zeugte mit ihm Kinder, Agnetha, Agnes; Allen u. Annefried, unter dem Zwingernamen Sidi-Bou-Said.
Ab 1981 wurden die Ausfuhrbedingungen gelockert und es durften Tier der 2. Generation ausreisen

Standard:
Typ: kräftig, muskulös und geschmeidig, langer Körper, hochbeinig, Hinterbeine höher als Vorderbeine
Kopf: gleichschenklig Dreieckig, lange Nase mit geradem Profil, kräftiges Kinn
Augen: Groß, offen, leicht schräg gestellt, alle Farben erlaubt, wacher Ausdruck
Ohren: so plaziert, daß die äußere Linie der Ohren in grader Line über die Wangen hin zum Kinn verläuft
mit luchsartigen Haarpinsel an den Ohrspitzen
Fell : lang, das wollige Unterfell wird überdeckt von glänzenden glatten und wasserabstoßenden Haaren;
Halskrausee, im Dreick von den Wangen herabfallender Bart; Knickerbocker an den Hinterbeinen.
Farbe: alle Farben sind zugelassen, auch in Kombination mit weiß
Schwanz: lang und buschig, kann aber auch fedrig sein sollte im Idealfall bis zu den Schulterblätter reichen
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Wesen:
Die Waldkatze hängt sehr an ihrem Menschen und es ist für sie kein Problem, ein Leben als Wohnungskatze zu führen. Sie sollte jedoch nicht zu lange allein gelassen werden. Am Besten, man gibt ihr einen Spielgefährten. Die NFO ist eine verschmuste, anhängliche und gesellige Katze, die allem Neuen gegenüber sehr aufgeschlossen ist. Sie verträgt sich problemlos auch mit anderen Tierarten, ist lebhaft und verspielt
NFO`s sind hervorragende Kletterkünstler und in besondere Art (vorwärts mit dem Kopf nach unten läuft sie den Baum hinunter) ist ihr eigen. Vernetzter Balkon oder Freigehege nimmt sie gerne an.
Ihre Fellpflege ist unproblematisch, einmal die Woche bürsten genügt normalerweise. Nur beim Fellwechsel muß man öfter zur Bürste oder Kamm greifen. Zum einen, weil sich durch die toten Haare vor allem unter den Achseln und an den Knickerbocker Knötchen bilden können, zum anderen verschlucken die Katzen zu viele Haare, die dann als Haarballen Probleme schaffen.
Heute sind die NFO in fast allen Farben zu haben, mit und ohne weiß, mit oder ohne Tabbyzeichnung, auch in silber oder mit silber, ganz weiß und jetzt auch in den neuesten Farbe cinnamon, fawn und chocolate. Mit den neuen Farben wird allerdings noch einige Züchterarbeit zu leisten sein, um das Ahnenpotential entsprechend zu erweitern.
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Autor:
Ursula Hoheisel
Norwegische Waldkatzen "von Heiselgarten"
Parkstraße 41
65779 Kelkheim/Ts.
Tel: 06195-903658
Fax: 06195-903657
E-Mail: UHoheisel@t-online.de